in der Presse

Der Verein in der Presse

Abendblatt ab 1923

Abendblatt 19.6.1950

Die erste Elbe-Bezirkssegelwettfahrt

200 weiße Segel auf der Elbe

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Eine solche Beteiligung der Elbsegler wie am gestrigen Sonntag übertraf selbst die kühnsten Erwartungen des Wettfahrt-Ausschusses. Ober 200 Jachten, Jollenkreuzer und Jollen fanden sich *nlt Einsetzen der Tide vor dem Jachthafen zusammen, kreuzten aufgeregt hin und her, die Zelt ihres Starts kaum erwartend. Mitten in der Startzone ist die schmucke „Süllberg“ der Hadag vor Anker gegangen, mit Regattabummlern voll beladen. Mit kritischen Augen wird Jedes Manöver verfolgt. Dann startet die erste Gruppe, die großen Kielkreuzer. Wegners „Germania“ hat sich schnell aus dem Getümmel gelöst. Frech und gottesfürchtig fegt auf Backbordbug die „Silbermöwe“ an der Startlinie entlang, alles zum Raumgeben zwingend. Eine gute Position ist ihr dabei sicher, aber auch die stille Wut der anderen. So geht Gruppe auf Gruppe über die Linie. Einmal muß einer zurückgerufen werden, der zu naseweis war. („Lot dl Tled“ heißt er ausgerechnet.) Glänzend ist der Start der „Strandmöwe“, aber sie scheint das selbst nicht zu glauben, dtVn der Rudergänger läßt Pinne und Schot sausen, sieht sich verlegen um, weshalb er allein auf welter Flur ist, doch dann scheint er begriffen‘ zu haben und geht wieder auf Kurs.

Die sieben Abteilungen haben sich bald vermischt. Germania führt das Feld an, dahinter Westertlll und Regina, Teddy XI pult sich aus dem Pulk heraus, dann Nordwest und die Drachen. Ein leichter Südwest steht, Schlag um Schlag muß gekreuzt werden. Man muß lange mit dem Kieker suchen, will man die einzelnen Gegner zusammensuchen.

Die Kreuztonne Pagensand-Süd ist zu runden. Bis hierher ist es eine einwandfreie Regatta. Es entscheidet das Können und das gute Schiff Aber nun, als es zur roten Tonne N geht, kommt es mehr auf gute Stromkenntnisse an. Hier aber wird es ein reines Topfschlagen. Noch steht harter Ebbstrom. Den ganzen Vorsprang, den man erkreuzt hat, vertritt man auf der Stelle. Hinzu kommt, daß auch der Wind seine Nucken hat. Ungerecht verteilt er kleine Brisenstriche,

läßt andere hoffnungslos ln der Flaute versauern. Man hätte besser getan, das Ziel zur Tonne N zurückzuverlegen oder sogar vor dem Steinloch zuzeiten. So ergibt die Siegerliste ein schiefes Bild. Es Ist wie beim Toto: die besten Stalltips sind wertlos, wenn Frau Fortuna es anders beschließt. So war es wenigstens eine „Großkundgebung“ der „Elbsegler, eine Werbung für den schönen Sport.

Dann mußten sich die Zielrichter hinsetzen und die Zeiten und Preise errechnen. Bei S08 Teilnehmern und den verschiedensten KR-, JR- und sonstigen Werten war das eine schlimme Arbelt, von der sich Außenstehende kaum einen Begriff machen können.

Die Ergebnisse: 1. Start: 1. Germ-mla (Wegner, sVAOe) mit 3 Stunden 11 Minuten 41 Sekunden schnellste Jacht; 1. Graumöwe (Overbeck, SKH); 1. Kehrwleder (Roger, BSC); 1. Westertlll (Löffler, HSC); 1. Nordwest (Schulz, SVAOe); 1. Najade (Blackie, ASS&RC); 1. Gertrud (Maas, SVN). ? 2. Start. 1. Annemarie (Tllse, SVAOe); 1. Pelos (Laeisz-Beyn, NRV); 1. Witta II (Ross, BWSV); 1. Safari IV (Ide, SVN); 1. Rio (Bülow, SCOe). ? J. Start: 1. Woge (Baden, SVSt); 2. Annegret II (Dohrmann, SVFr); 1. Elfrar III (Schröder, SVSt); 1. Brise (Richter. BSC); 1. Ole Hop (Wennecker, BSC); 1. Teddy XI (Lohmann, SVAOe). ? 4. S t a r t : 1. Ingeborg III (Dittmann, SCOe); 1. Wattläuper (Meyer, HSC); 1. Tilikum (Dr. Temme, JKN); 1. Triton (Glinkowskl, SVR). ? 5. Start: 1. As he geiht (Witte, BSC); 2. Wölfchen (Kröger, BSC); 1. Sabine (Boehlich, SVAOe); 1. Opus I (Greve, SVAOe); 1. Min Jung (Wille, SCU); 1. Alca (Feddersen, SVAOe); 1. Tapir (Klemm, SCTOe); 1. Picktünn (Meyer, SVAOe) ? 6. Start: 1. Toni VII (Gahde, BSC); 2. Upesi II (Hartmann, BSC); l. swuppdiwupp II (Schlegel, SVSt); 1. Tine sin Seuten (Weißleder, SVR). ? 7. S t a r t : 1. Inge II (Hlnrichsen-Fick, SCN); 1. Oliv (Busch, SVA); 1. Padua; 1. Hol di ran (Koch, SVG1); l. Smutt (Mangeigdorf, HSG); 1. Ingeborg (Lorenzen, SCOe); 1. Onkel Hanne (BSC). L. D.

Abendblatt 11.9.1950

Zum Abschied noch einmal nach Glückstadt

134 Jachten auf der Unterelbe

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Bin Segelsommer ohne Glückstadt-Regatta ist überhaupt kein Segelsommer. Man soll sie nur früher austragen, am besten im Juni. Der September ist gut für eine Angelegenheit nach Ju’ls-West oder höchstenfalls Stadersand. Die Hinfahrt am Sonnabend war „Zuckerbrot“ für die 134 Segler. Schlag auf Schlag mußte gekreuzt werden. Die Kleinen waren vorweggeschickt und die Dicken hinterher. Zwar stolperten manche über das kleine Krahbelzeug, aber es ging alles noch eben und eben klar. Das Scharpie Tappy führte den Festzug an. Erst dahinter kam die Regina, die Jollen Hans Castorp und Ahoi III sowie die Jollenkreuzer Teddy und Hein Mück. Der Reigen der H-Jollen sah bei Schulau noch das Wölfchen vorn, und bei den Piraten Döbler Sien. Aber dies Bild änderte sich, denn gerade an der Kreuz ist nichts beständig. Rund vier Stunden waren die Jachten unterwegs bis zum Ziel bai Bielenberg. Als die letzten einkamen, war es bereits dunkel.

Glückstadt war wieder einmal ganz groß. Die Segler fühlten sich da richtig wie zu Haus und machten auch ausgiebigen Gebrauch davon. Am andern Morgen blieb der Wind gänzlich weg. Und so wurde es dann eine elende Treiberei, sportlich nicht gerade sehr wertvoll, aber doch trefflich geeignet, seinen Kater auszuschlafen. Nein, sportlich war das nicht, und da auch nicht der leiseste Zug an Wind kam, brach man das Fest am Dwarsloch ab und zeltete dort noch rund hundert Jachten, die noch keine Schleppgelegenheit gefunden hatten.

Die Ergebnisse: A. Die Wettfahrt elbab: I. Kutter Onkel Hanne (Graap (BSC); Piraten: I. Persiehl, BSC: Scharples: I. Bendhaack, BSC; Jollen: I. Vagabund (Sellschopp, VHS); I. Alca (Feddersen, SVAOe); I. Pickzünn (Berndt Rehder, SVAOe); I. Sabine (Boelich, SVAOe); I.‘ Tapir (Klemm, SCTOe); I. Hans Castorp (Tietjens, HSC); I. Kaskiskas (Ciasemann, SVAOe). ? H-Jollen: I. Wölichen (Kröger, BSC). ? Jollenkreuzei : I. Reiher III (Bernhardt, SVA); I. Wattläuper (A. Meyer, HSC); I. Teddy XI (Lohmann, SVAOe); I. Hein Mück (Warncke, HSC); I. Brise (Richter, BSC); I. Rungholt (Pricn, VHS); I. Gesa V (Dr. Framhein, NRV). ? Kielkreuzer: I. Kehrwieder (Roger, HSC); I. Witta II (Roß, BWSV); I. Regina (Timm, HSC); I. Wester Till (Löffler, HSC); I. Störtebeker (NRV); I. Windspiel IV (Garbers, ESV); I. Traum (Dr. Thiel, HSC); I. Najade (Blaikie, ASSuRC); I. Wiking IV (Kriehn, SVA); I. Troll (Bruhn, HSC): I. Jutta (Keding, SVA); I. Pfeil (Karherg, HVO). B. Die Wettfahrt elbauf : Kutter: I. Onkel Hanne (Graap, BSC). ? Piraten: 1. Hilmer, NRV, ? Scharples: I. Bendhaack, BSC. ? Jollen: I. Wiking (Wegner, JKN); I. Alca (Feddersen, SVAOe); I. Woterrüpel (Meyer. SCU); I. Ingeborg (Lorenzen, SCOe); I. Min Jung (Wille, SCU); I. Tapir (Klemm, SCTOe); I. Hans Castorp (Tietjens, HSC); I. Nepomuk (Gnaß, SVAOe). – H-Jollen: I. Bulli (Diercks. SVAOe). ? Jollenkreuzer: I. Llmare (Meyn, SVAOe); I. Finkenweider V (J. Meyer, HSC); I. Teddy XI (Lohmann, SVAOe): i. Ole Hop (Wenneker, BSC): 1. Wulf (Krämer-Llebenschütz, NRV); I. Lütten III (Schumann, JKN); I. Gesa V (Prof. Würdiger, NRV), – Kieischwertkreuzer: I. Eiderente (Dr. Ehler“, SVF). ? Kielkreuzer: I. Kehrwieder (Roger, HSC); I. Pelos (Beyn, NRV); I. Westcr Till (Löffler, HSC); I. Störtebeker, NRV); I. Naldera (Schnitter, NRV); I. Najade (Blalkle, ASSuRC); I. Shanty (Godeffroy, HSC); I. Troll (Brunn, HSC); I. Jutta (Keding, SVA); I. Pfeil (Karberg, RVO).

Abendblatt 11.10.1958

Abendblatt ab 1958

Abendblatt 11.12.193

Hamburger Vereinen

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Heute um 20 Uhr zeigt der Verein für Wassersport „Alstereck“ in seinem Bootshaus den Farbfilm: Sport in Deutschland/ Für das nächste Jahr rechnet man mit einem Beitragsaufkommen von 8000 DM.

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Die Gemeinschaft der „Alten Herren“ im HSV veranstaltet am 26. Dezember ab 10.30 Uhr im Vereinsklubhaus den traditionellen Weihnachts-Frühschoppen.

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In seinen weihnachtlichen Betrachtungen erwähnt Ernst Hoche, Vorsitzender des Turnund Sportvereins Ottensen von 1893, daß alle Vereine mit dem Schicksal unseres Volkes verflochten seien und unser Tun und Denken nicht ausschließlich auf den Tabellenstand der ersten Mannschaft und auf die „schlanke Linie“ ausrichten dürften.

Der Bille- Wander- Segel-Verein von 1921 verlor seinen Vorsitzenden Waldemar Großmann (57). 15 Jahre leitete er den Verein.

Für den zweiten Weihnachtsfeiertag empfiehlt die Ökonomie der Ruder-Gesellschaft „Hansa“ Suppe, Filetsteak, Stangenspargel, Obst, für DM 5,50.

Gemeinsam mit der Turnerschaft Harburg führt der Wandsbeker Turnerbund eine Skifahrt in den Harz durch (26. Dezember bis 1. Januar).

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Der Turn- und Sportverein Ottensen von 1893 veröffentlicht in seiner letzten Vereinszeitschrift die Satzungen. Bemerkenswert ist daran, daß die Hauptversammlung nur einmal Innerhalb von zwei Jahren einberufen zu werden braucht. *

Am Rande lesen wir beim Uhlenhorster Sport-Club „Paloma“ von 1900: Zu erwähnen wäre noch, daß die Spieler der dritten Herrenmannschaft bei strömendem Regen von 19 Uhr bis nachts 1 Uhr die Grube für unseren Öltank aushoben (3 Meter tief). Recht herzlichen Dank dafür. Es gibt doch noch Idealisten.

-?im Wandsbeker Männerturnvarein ven 1172 spricht man einen Teil der Mitglieder und Eltern der Kinder auf ihren leitragsrlickstand an. Das Ist In allen Vereinen eine leidige Ana*legenheit. Jeder, der Mitglied „Ines Vereint Ist, muB sich darüber klar sein, das er neben Rechten auch Pflichten , hat. Den Vareinsflflirungen kannte manche Sarg“ abgenommen werden und manche Arbeitsstunde erspart bleiben, wenn alle Mitglieder, auch die lltern der Kinder, sich der Pflicht einer pBnktlidien Beitragszahlung bewuBt wären.

Abendblatt 28.4.1973

Report: Segeln

Kein Hobby für Faulenzer

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Segeln ? das ist sportliche Aktivität Also kein bloßer Zeitvertreib für Sonnencreme-Ästheten oder sonntägliche Kaffeefahrer. Wer in einem Segelboot sitzt, hat ? von gelegentlichen Flauten abgesehen ? immer etwas zu tun. Dabei macht es kaum einen Unterschied, ob man eine kleine, wendige Dolle oder eine schnittige Dacht fährt Segeln und Faulenzen vertragen sich schlecht miteinander. Lesen Sie bitte den Bericht von Horst Lietzberg:

Man muß sich über das Hobby im klaren sein, mit dem die Freizeit ausgefüllt werden soll. Segeln läßt sich beispielsweise nicht mit Autofahren vergleichen. Den Wagen kann man rechts heranfahren, anhalten, aussteigen und zu Fuß weitergehen, wenn der Verkehr zu dicht wird oder einem die Lust vergangen ist Auf dem Wasser geht das nicht Ein Segelboot muß gefahren und manövriert werden, bis es an Boje oder Steg festgemacht ist

Aber das ist noch nicht alles. Segeln soll auch der Frau, Braut oder Freundin Spaß machen. Ebenso den Kindern. Und zwar

nicht nur bei angenehmer Brise und herrlicher Sonne. Es gibt öfter Regen und kalten Wind als man denkt Ein Boot für 5000, 15 000 oder 30 000 Mark ist schnell gekauft Wer aber so viel Geld investiert möchte mit seinem Hobby froh und glücklich werden ? und die gleiche Freude bei seinen Mitfahrern erleben.

Doch wie kommt man zum Segeln? Hamburg ist eine Stadt mit rund 50 000 Seglern (Ehefrauen p. p. eingeschlossen). In der Hansestadt gibt es 40 Segelklubs; der kleinste hat 30, der größte 1200 Mitglieder. Nichts leichter also, als in Hamburg segeln zu lernen. Die meisten Segelvereine nehmen nach wie vor Mitglieder (Erwachsene und Jugendliche) auf. Viele von ihnen haben auch noch Liegeplätze für die Boote ihrer Mitglieder. Allerdings sind sie an der Elbe knapper als an der Alster. Die Industrie-Expansion an Hamburgs großem Strom verschlimmert die Lage der Segelsportler zusehends.

Was kostet es, Mitglied eines Segelvereins zu werden? Die Jahresbeiträge schwanken zwischen 50 und 300 Mark. Jugendliche zahlen durchweg die Hälfte. Außerdem nehmen die Klubs eine Aufnahmegebühr. Sie liegt etwa bei einem halben bis zu zwei Jahresbeiträgen. Darüber, welche Vereine es wo gibt erteilt der Deutsche Seglerverband in Hamburg 76, Adolf straße 56, Telefon 220 51 37, Auskunft

Für welches Segelrevier ? Alster oder Elbe ? soll man sich entscheiden? Nun, Jollen- und Regattasegler bevorzugen im allgemeinen die Alster. Fahrtensegler indessen (meist Kielboote) haben ihre Häfen an der Elbe. Anfängern sei jedoch gesagt: Es ist einfacher, auf der Alster zu segeln. Auf der Elbe zwingen Tide, Strömung und Schiffsverkehr zu ganz besonderer Aufmerksamkeit und verlangen größeres Können.

Das Abc des Segeins läßt sich auch in den vom DSV anerkannten Hamburger Segelschulen an der Alster erlernen. Nach etwa sechs Wochen kann der A-Schein erworben werden. Die Preise für einen solchen Lehrgang: 300 bis 350 Mark plus 50 bis 100 Mark für Ölzeug und Bordstiefel. Diese Schulen sind ganztägig geöffnet

Wer den Feierabend nicht mit Wenden, Halsen, Seemannschaft und Theorie ausfüllen will, hat heute mehr denn je die Möglichkeit seinen „Führerschein A“ (für Fortgeschrittene auch BR und BK) im Urlaub zu machen. Doch vorher sollte man sich bei den Segelschulen erkundigen, wie lange man bis zum A-Schein braucht Einige schaffen den Unterrichtsstoff in zwei Wochen, andere erst in vier Wochen. Ein paar Schulen in Osterreich sind besonders preisgünstig. So zum Beispiel die „Segelschule Wörthersee“ (28 geprüfte Segellehrer, 35 internationale Klassenboote). Sie bietet in der Hochsaison den zweiwöchigen Lehrgang (danach A-Schein-Prüfung) für 230 Mark (Pörtschach) bis 290 Mark (Velden) an. Auch BR- und BK-Scheine können dort gemacht werden. In der Zeit vom 1. Mai bis 30. Juni und vom 17. September bis 13. Oktober gibt’s 20 Prozent Ermä- ßigung. Der österreichische A-Schein wird vom Deutschen Segler-Verband anerkannt

Welches Boot soll man sich kaufen? Hier kommt es ganz auf den Verwendungszweck an. Der eine will Regatten segeln, der andere braucht ein leichtes Boot das er auf dem Hänger überall mitnehmen kann,

und für den dritten kommt nur ein ?Dickschiff in Frage, für gemütliche Törns. Auf jeden Fall (und das gilt für alle Boote gleichermaßen) einen Fachmann fragen. Das sollte nicht unbedingt der Verkäufer sein! Erfahrene Klubmitglieder, Segellehrer oder den unabhängigen Jacht-Berater Kapitän Hans-Peter Feddersen, 226 NiebüJÜ/Nordfriesland, Kleiseerkoog, Telefon: 04661/8844. Er sagt: ?Aus meiner Praxis weiß ich, daß manches Sportschiff, das für 100 000 Mark einen Dummen fand, verschenkt noch zu teuer gewesen wäre. Dieser Markt ist unheimlichr Feddersen weist übrigens auch Liegeplätze an allen Küsten nach. Fotos: GELLER

Hier können Sie im Urlaub segeln

Hanseatische Jachtschule, 2392 Glilcksburg. Philosophenweg 1 , Tel.: 04631 /505 . Chlemsee- Jachtschule, 821 Prion, Harraier Str. 71, Tel 08051/740 ? Segelschule Stolnhudor Meer, 3071 Mardorf, Neue Moorhütte, Tel.: 05036/426 . Bodensee-Jachtschule, 8990 Undau/Bodensee. Postfach 23, Tel.: 08382/51 40 .Jachtschule Elba. (Pension Le Grotte dei Paradiso). Tel.: Portoferralo 98057.

Vom Deutschen Segler-Verband anerkannte Jachtschulen: Ammersee-Segelschule, 8918 Olessen am Ammersee, Tel 08807/IM15 ? Bo densee-Segelschule. Willi Müller. Tel: 07533/780. Bodensee-Segelschule. 7751 Wall hausen, . Jachtschule-Langenargen, Wolfgang Hett, 7994 Langenargen, Albert Schöllhammer Str. 1. Tel.: 07543/8177 (2177) . Hamburger Jachtschule, Kurt Bambauer, HH 76. Schone Aussicht 20a, Tel.: 041 1 /24 46 30 . Jachtschule Dümmersee. Reinhard Albers, 2841 Lembruch- Scboddonhof. Tel.: 05447/261 . Jachtschule Teneriffa. 4400 Münster, Bootsbaus am Aasee, Tel.: 0251/43631 ? RePa Jachtschule. R. und P Egger, 7759 Immenstaad/Bodensoa. Postfach 7. Tel.: 07545/293 ? Chlemsee-Jeehtachule. H. N Schunck, 821 1 Gollonahauien. Post Gstadt Tel

Segel-Clubs in Hamburg

Sagelclub Rh* *. V, HH SS, Blankeneser Landstr 32, Tel- 0411/88 03 Bl oder SB BB 30. Norddeut „Chor Ragatll Verein, HH 76, Schtne Aussicht 37, ToL 041 1 /Z2B OB 1 5 / 221 17 53 . Magdeburger Yacht-Club e V, HH 73. Pallwormweg 42, Toi- 0411/672 84 22 . Hamburger Segel-Club o. V. HH1, An der Alstar 47 a. Tel- 0411/24 27 63. Blankeneeer Segel-Club t. V, HH 55, Jollenhafen Blankenese, Tob 041 1 /SB 23 73 . Segel- Club OevelgBnne von 1901 o. V. HH 52. lernadottestr. 22″ d. ToL 041 1 / 341 09 21 43 . Segler Vereinigung Attena-OevelgOnne o. V- HH 52, Oovelgonna 10, ToL 0411/880 44 24 . Segel- Club Nordoralbe von 1910 o. V, Ernst Roggenbück, 2000 Wedel bol Homburg, Beethovenstr 2, ToL 04103/06 66 . Segler-Vereinigung Nlodorolbo o. V, HH 28, BOrgerwelde 62, Tal.: 0411/29 40 Bl . Bllle-Wander-Segel-Vereln e. V, Helmuth Eddolbuttel. HH 7B, Holnskamp 11, ToL 0411/29 04 06. Segel Club Hansoat Rolf Schmidt, HH 28, Vierlinder Damm 78 a, Tel.: 0411/7848 02 . Elb-Segler-Vorslnlgung o. V,, Gunter EndreO, 2104 HH B2, Ohrnsweg 37, Tel.: 041 1 /702 22 92. Segelclub Tümmler OevelgOnno von 1823 o. V, HH 52, LOnkenbtrg 14. Tel: 82 92 71 . Vereinigung Harburger Segler a. V, Klaus Schnoldar, 2100 HH 90. Postfach 74. Tel.: 7(3 18 43 ? Elb-Segel-Club .Wlndotwanda“ e. V, Herbert Hlrtho, 2BS3 Haltenbek, Neue Weldenetr. 21 ToL 964 24 OB . .Segler-Verein Alfter“ o. V, H. Hoyor. HH 5B, Hartkrogen 71, Tel.: 0411/22 32 67 . Segler-Vereinigung Reiheratlog von 1S28 o. V, 2102 HH 83. Flnkenrleker Heuptdelch 14, ToL 0411/75 52 88 . Wasser eportvereln .Elbe“ o. V., Otto Schmuser, 2000 HH 54, Offakamp 13, ToL 0411/58 84 OB . Segel Club Unterelbe von 1921 o. V. Reinhard Lübs, 2000 HH 38, PoBmoorwog 45. Tel- 0411/ 08054/390 . „drla-Segelichule. Sltlana. G. Pinkepank, Slitlana. Prov. Trleit/Italian ? „tter“ee-Jachtschule Schloß Kammer, G. Miltinar. A-48B2 Kammer/Attersee-Salikammergut . Gardatea-Sagalachule Garda. E. Mosibacher. 1-37016 Garda, Via Vlttorlo a Emanueli 35 . Segelschule Mallorca Aleudla. H. Rennert, Alcudla/Mallorca. Spanien . Segelichuli Berlin, Willi Thomas, 1000 Berlin 27. Frlederlkeitr. 24. Tel 0311/431 12 71 . Segelschule .Blauer Peter“. Michael Gutowsky, 2433 Grömitz. Jachthafen Tel : 04562/7156 ? Segelschule am Boden see, Bruno Raschewskl. 7770 Uberllngen/Bodensee, St Johann Siran“ 29. Tel.: 07551/4247 oder 4718 ? Sagelschule am Tegernsee, Heinrich Stiehl. 8184 Gmünd am Tegernsee. Tel.: 08022/7472 . Segelschule Kiel. W. „Ilendorl, Tel: 0431/44043 . a) Kiel. Jägersberg 5 . b) Zweigstelle Tlmmendorferttrand/Nlendorf ? Sportschlffer-Schule Hamburg. Hans Pieper. 2000 HH 1 1. Stubbenhuk 25. Tel.: 0411/B51 48 04 . Uttlnger Segelschule „mmersee, Georg Stelnlechner. 8919 Uttlng am „mmersee, Seeitr 8. Tel.: 08806/621 und 0881 /8B72 . Valentin Will. 8210 Prlen/Chlemsee. Osternacherttr. 97. Tel.: 08051/764.

27B5211 . Jacht Klub Nordwest o. V, 2080 Pinneberg, SchOnobergor Str. 32, ToL 0411/ 34 Bl 2B 28 . Segler Kameradschaft .Hansa“ o. V, HH 76, Winterhuder Weg 18. ToL 0411/ 221 81 26. Wassersportverein Neumühlen von 1151 e. V. HH 21, SOdoretr. 340 a, ToL 1411/ 21 3t 21 . Segel Xameradechaft Ort o. V, R. Steinmetz, HH 36, Neuer Wall 44. ToL (411/ 38 78 14 . Sportverein Rot-Gelb Hamburg von 1826 o. V, HH 36, Alsterufer 4/5. Tel- (411/414 (1) . Segler-Kameradschaft Teufelsbrück von 1153 o. V, Friedrich Kraft 2000 HH 32. lünkonberg 1. Tel. (411/82 05 51 . Segelclub Wrttenbergen, HH 58. SBIIdorfor Brocktweg 1 1 8 a. ToL 041 1 /Bl 4t 21 . Segler Vereinigung .Bille“ o. V, Willi Peters, 285B HH 80, Udenbeker Furtweg 208, Tel.: 0411/738 85 40 . Akademischer Sog ler-Vereln Hamburg e. V.. HH 13. Edmund-Slemors-Alleo 1, Unlversltltspostfach 28. ToL 0411/08 87 75 . Elbe Yacht Club e. V, Kurt Brüning, HH 33, WasmannetraBe 1 b, Toi.: 141 1 / 61 47 82 . Haratirger Wander-Segler von 1958, Holno Jacobs, 2000 HH 33. Prechteweg 13, ToL 041 1 /(30 80 31 /Firme . Turn- und Sportverein Finkenwerder, Henri Molor. 2103 HH BS, Landscheideweg 255, Tel : 041 1 / 742 82 83 . Altoneer Segel-Club e. V, Günter Daubenmorkl. 2000 HH 55. Blenkenooor Hauptetr. 115. ToL (411/ 8t BS 48. MOhlenberger Segelclub o. V, Chritte Eniolmann, 2000 HH 55. Schenefelder Holt 87. ToL 0411/87 n n . Deutscher Hochseeeportvorband .Hansa‘ o. V, HH 3t, Colonnadon 5. Tal.: 041 1 /34 51 62 . Segel-Verein Finkenwerder o. V, 2103 HH BS. Nordmeeratr 8. ToL 0411/ 742 67 49 . Heneeatlacher Yacht Club Hamburg, 2000 HH 50. Holmholtzstr. 1 1 , Toi- 041 1 /3B Bl 76 . Motor-Yacht-Club von Deutochland, 2(00 HH 31. PoBmoorwog 42a -44, ToL 04 11/27 84 12.

Welt 12.4.2009

Jetzt wird wieder angeluvt

Veröffentlicht am 12.04.2009 | Lesedauer: 6 Minuten Von Edgar S. Hasse 0 Werbung ausblenden Anzeige

Pünktlich zum Osterfest kehren Hamburgs Skipper in ihr Element zurück. Die Segelreviere locken zu ersten Törns. Das Interesse am Wassersport steigt: Allein auf der Alster werden jährlich 2000 Führerscheinprüfungen absolviert

Mit einem Fröhlichen Fest startete gestern Abend der Hamburger Yacht Club an der Tatenberger Schleuse in die neue Saison. Der offizielle Jahresauftakt erfolgte traditionsgemäß direkt am Osterfeuer. Das gemütliche Anschippern der Wassersportler ist dagegen erst für den 25. April vorgesehen. Auf der Dove-Elbe will gut Ding eben Weile haben.

Ob auf Elbe, Alster oder Bille – überall in der Stadt zieht es zurzeit Tausende von Skippern aus den mehr als 50 Hamburger Segel- und Motorbootvereinen hinaus aufs Wasser. Die Sportboothäfen in Wedel, Finkenwerder, Moorfleet, an der Tatenberger Schleuse oder im romantischen Kaltehofe-Hinterdeich werden nun zu ihrem zweiten Zuhause. Endlich ersetzen Ruder oder Joystick die TV-Fernbedienung auf dem heimischen Sofa. Mindestens bis Ende Oktober kann sich der Hobby-Seemann den Wind wieder um die Nase wehen lassen – immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Es sind die schönsten Augenblicke im Leben eines Bootsbesitzers, wenn das eigene Traumschiff wieder in seinem Element schwimmt. „Seit einem Monat werden bei uns die Boote zu Wasser gelassen“, sagt André Waage, der neue Geschäftsführer des Yachthafens Wedel mit seinen 2000 Liegeplätzen. Die „Slendrian“ von Patrick Schulze aus Wedel war eine der ersten Yachten, die aus dem Winterschlaf erwachte und jetzt strahlend in der Marina liegt. „Im Sommer geht es mit meinem 7,70 Meter langen Segelboot in die Ostsee. Ich freue mich schon jetzt darauf“, sagt Schulze. Die Geschäftsführung erwartet auch in diesem Jahr, dass viele Gastlieger den modernen und tideunabhängigen Sportboothafen vor den Toren Hamburgs anlaufen. „Wir rechnen wieder mit 12 000 Übernachtungen“, sagt Waage. Die Kosten dafür sind überschaubar, denn pro Tag muss zum Beispiel der Besitzer einer 15-Meter-Yacht nur 25 Euro zahlen.

Pünktlich zum Osterfest startet auch der City-Sportboothafen am Baumwall mit seinen 120 Liegeplätzen in die neue Saison. „Die ersten Schiffe sind schon da“, freut sich Hafenmeister Robby Rottmann. Seit 19 Jahren arbeitet er hier – und seitdem befindet sich der citynahe Gastlieger-Hafen im Aufwind. „Angefangen haben wir mit 1000 Yachten pro Jahr, die hier festmachten. Jetzt sind es 4000.“ Die Preise für die Gastlieger, sagt Robby Rottmann, seien unschlagbar, denn die Gebühr beträgt lediglich 1,30 Euro pro Tag und Bootslänge in Metern. Das sei billiger als jedes Hotel.

Mit diesem maritimen Schnäppchen sind die Freizeitskipper in kürzester Zeit auf der Reeperbahn, beim Musical „König der Löwen“ oder am Michel. „Sie können von hier aus die Stadt erobern“, sagt der Hafenmeister, der aber darauf achten muss, dass kein Schiff zu lange am Baumwall liegt. „Denn wir sind ein reiner Gastlieger-Hafen.“

So fröhlich die Skipper-Szene zum Osterfest in die neue Saison startet, so begründet sind ihre Sorgen über die Versandung der Elbe. Die Segelbedingungen auf dem Fluss haben sich für Klubs und Vereine aus Blankenese, Mühlenberg und Altona durch die zunehmende Versandung des Mühlenberger Lochs drastisch verschlechtert. Dadurch wurden die Segelzeiten von einst vier Stunden vor und nach Hochwasser in den vergangenen zehn Jahren auf je zwei vor und nach dem Tidenwechsel halbiert. „Die Marinas in Hamburg leiden unter der Verschlickung. Die Ursache dafür ist die letzte Elbver-tiefung“, kritisiert Oliver Kosanke, Vorsitzender des Mühlenberger Segel-Clubs. Die Elbe als Segel-revier verliere an Attraktivität, weil dadurch auch die Nebenflüsse verschlicken und die Skipper immer weniger Ziele an den Wochenenden ansteuern können. „Darunter leidet auch die Belegung des Yachthafens in Wedel. Viele wandern an die Ostsee ab“, beobachtet Oliver Kosanke.

Zwar wurde der Jollenhafen Mühlenberg erheblich modernisiert, was dazu beigetragen hat, dass diese Marina nach Kosankes Angaben seit langem ausgebucht ist. „Aber auch hier wird das Revier durch die Versandung des Mühlenberger Lochs unattraktiver.“

Auch der Bille-Wander-Segel-Verein von 1921 übt Kritik an der gegenwärtigen Situation vieler Sportboothäfen an der Elbe. „Uns bereitet die Elbvertiefung mit deren Folgen große Sorgen“, sagt Holger Wendt, der zweite Schriftführer des Vereins für Fahrtensegeln. Die Verschlickung der Elbe, höhere Strömungsgeschwindigkeiten und der zunehmende Schwell der immer größeren Containerfrachter machen das Segeln erheblich riskanter. „Die Elbe wird zunehmend ein Industriefluss, während der Schutz der Umwelt und die Interessen des Wassersports deutlich zu kurz kommen“, betont Wendt.

Zum Glück gibt es im Revier seines Vereins, dem Holzhafen zwischen Billwerder und Rothenburgsort, noch relativ ideale Bedingungen. Durch kontinuierliches Ausbaggern konnte die befahrbare Wasserstraße erhalten bleiben und der Holzhafen zu einem attraktiven Revier auch für den seglerischen Nachwuchs werden.

Das Interesse der jungen Generation am Wassersport ist nach wie vor hoch. Allein auf der Alster werden pro Jahr rund 2000 Führerscheinprüfungen absolviert. Besonders beliebt sind bei den Jüngsten die Optimisten-Grundkurse. Sie kosten beispielsweise bei der Segelschule Pieper 120 Euro. Für den Segelführerschein-Kurs zahlen Schüler, Studenten und Azubis 350 Euro. Die Yachtschule Meridian bietet auf der Alster Kurse für den Sportbootführerschein Binnen unter Segel (A) an. Die Ausbildung dauert fünf Wochen und kostet 370 Euro. Inhaber Nils Finn rechnet in diesem Jahr mit konstant hoher Nachfrage bei den Nachwuchs-Seglern.

Während andere Vereine im Durchschnitt ihrer Mitglieder immer älter werden, verfügt der Mühlenberger Segel-Club über die bundesweit größte Jugendabteilung. Zu ihr gehören 265 Kinder und Jugendliche. „Insgesamt haben wird in unserem Club 1030 Mitglieder. Damit sind wir der zweitgrößte Segelverein in Hamburg“, sagt Oliver Kosanke. Vor allem die konsequente Erwachsenausbildung und die neue Sparte Seesegeln mit inzwischen zwei Schiffen haben nach Vereinsangaben dazu beigetragen, dass es kein Problem mit der Überalterung gibt.

Mit dem Osterfest freuen sich Hamburgs Skipper auf tolle Törns, die nicht nur nach Feierabend über die Außenalster führen oder auf der Elbe zu den Insel Neß- und Schweinesand. Die Fahrtenseg-ler vom Bille-Wander-Segel-Verein zieht es zum Beispiel nach Holland. „Wir hoffen auf viel Sonne und ausreichend Wind“, sagt Schriftführer Wendt.

Und der Mühlenberger Segel-Club will seine Jung-Segler in dieser Saison weiter fördern. Geplant ist wieder die Nachwuchsregatta in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Emissionshaus König & Cie – ein Opti-Cup auf dem Mühlenberger Loch. Auf dem Terminkalender stehen darüber hinaus der Elbe Junior Pokal und die beliebten Trainingslager in Borgwedel an der Schlei, in Kiel und Warnemünde. Auf der Elbe, sage Oliver Kosanke, ist es allerdings doch am schönsten. „Wäre die Fließgeschwindigkeit nicht so hoch und damit das Baden ungefährlicher – man bräuchte gar nicht in den Urlaub zu fahren.“

Links

https://web2.cylex.de/firma-home/bille-wander-segel-verein-e-v–

https://www.dsv.org/dsv/mitgliederservice/dsv-vereine/bille-wander-segel-verein-e-v-von-1921/

http://hamburger-segler-verband.de/der-hsgv/mitgliedsvereine/

1909798.html

14.Juni 1973

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