Quelle: Vereinsgeschichte – Elb-Segler-Vereinigung (elb-segler-vereinigung.de)
In der Nachkriegszeit des ersten Weltkrieges suchten die Menschen, bedingt durch die einsetzende Industrialisierung, einen Ausgleich zur täglichen Arbeit. So kam es, dass auch Sportarten, die vorher nur privilegierten Schichten vorbehalten waren, von Handwerkern, Angestellten und Beamten ausgeübt wurden.
In Hamburg wurde eine Reihe neuer Segelvereine gegründet: so 1921 der Bille- Wander- Segel- Verein und 1923 die Elb- Segler- Vereinigung.
Die ersten 10 Jahre liegen im Dunkel der Vergangenheit. Die Zerstörung des 2. Weltkrieges trug dazu bei, dass sämtliche Unterlagen aus dieser Zeit vernichtet wurden. 1933 musste der 1. Vorsitzende der ESV, Paul Intram, als Gauwassersportbeauftragter sogenannte „kleine“ Segelvereine auflösen, wie auch den BWSV und die ESV. Um das zu verhindern, schlossen sich beide Vereine unter dem Stander der ESV zusammen und besaßen nun zwei Vereinsanlagen.
Der Verein wuchs, Hein Garbers baute seine „Windspiel III“ aus Stahl, Jan Libnow „Albatros“ und Jan Hitzwebel „Ayesha“ noch in Holz. In den Jahren 1935 bis 1937 war Hein Garbers mit seiner „Windspiel“ auf Regatten erfolgreich. Im Mai 1938 startete er zu seiner erfolgreichen Atlantiküberquerung. Während des Krieges segelte er mehrfach in spezieller Mission zwischen Südamerika und Europa hin und her.
1943 wurden die Anlagen an der Bille und an der Elbe weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau war schnell wieder in Gange, zunächst notdürftig wurden die Pontons und Stege wieder hergestellt. Auf dem Gelände am Köhlfleet wurden allein 16 Bombentrichter zugeschaufelt.
1946 durfte auf der Unterelbe schon wieder bis Glückstadt gesegelt werden, an der ersten Nachkriegsregatta im September 1946 waren schon wieder 5 ESV- Yachten am Start.
Auszug aus der Homepage des ESV
Aus der Festschrift vom 50 Jährige Bestehen des BWSV geht folgendes hervor:

Also keine Gleichschaltung?
Wir haben die Vereinsmitteilungen von 1937, 1938 zusammentragen können.
1937
.jpg?_t=1609282284)
.jpg)
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
1938
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
1939
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
1940
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
.jpg?_t=1609282284)
Wie und wann die Vereine dann wieder „auseinander“ gegangen sind, habe ich bisher noch nicht heraus bekommen.
Sie sind immer noch freundschaftlich verbunden.
In der 50 Jahre Festschrift des BWSV ist dazu nichts zu finden, obwohl diese Zeit auf mehreren Seiten behandelt wird.